Bye, bye 2012, Hello 2013

1 01 2013

Das vergangene Jahr hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Ich kann durchaus sagen, dass es das Jahr der Hochzeiten war. Wir hatten das Vergnügen auf sechs Hochzeiten tanzen zu dürfen. So viele Feiern in einem Jahr kriegen wir nicht noch einmal zusammen, puh!

Unsere Tochter geht unheimlich gerne in die Krippe, was für uns in jeder Beziehung eine Erleichterung bedeutet. Wir haben uns ein kleines Häuschen gekauft und sind Ende September eingezogen. Wir sind noch nicht fertig eingerichtet, doch wir fühlen uns hier schon richtig wohl. Im März wurde mein kleiner Neffe geboren, der ein ganz schöner Wonneproppen ist. Leider sind wir nicht ein zweites Mal schwanger. Doch wir lassen uns dadurch nicht entmutigen.
 Miss Sixty beginnt nächsten Monat ihr Referendariat und wir schauen einfach was passiert.

Im nächsten Jahr möchten wir unser Häuschen noch ein wenig umbauen um noch zwei weitere Zimmer zu bekommen. Wir träumen in Zukunft durchauch noch von zwei weiteren Kindern. Viellecht schaff ich es dann endlich ein größeres Auto zu kaufen, doch der Druck ist noch nicht groß genug.

Im Januar gehe ich auf Dienstreise und werde zum ersten Mal für zwei Wochen von meiner Tochter getrennt sein und bin schon ganz  aufgeregt, wie das wird. Ich bin eben doch eine Klammermama.

Auch wenn wir noch viel vorhaben in diesem neuen Jahr 2013, so wünsche ich mir, dass ein wenig Ruhe einkehrt. Unsere Wohnsituation wird entscheidend dazu beitragen. Ansonsten wünsche ich mir, dass wir alle gesund bleiben. Leider haben diverse Infekte uns die letzten Monate immer wieder lahm gelegt. Aber so ist das eben mit einem Krippenkind. Zum Glück ist Schlumi ausgerechnet heute am Neujahrstag ziemlich gesund. Doch ein wenig scheu bin ich trotdem in dem Park spazieren zu gehen, in welchem sie genau vor einem Jahr ihren Fieberkrampfanfall hatte. Das Erlebte steckt zu tief und wird durch die Jährung aufgefrischt.

Ich wünsche mir auch Gesundheit für die einjährige Tochter meiner besten Freundin, die Ende des Monats zur Diagnostik in die Klinik muss. Ich wünsche mir auch alles Gute für unsere Freunde, ebenfalls ein Frauenpaar, die nun mit Zwilligen schwanger sind.

Neben Gesundheit ist Zeit ein zentrales Thema bei uns. Daher werde ich auch dieses Jahr weiter in Teilzeit arbeiten. Wir sind sehr glücklich, dass wir trotzdem sehr gut damit leben können.

Ich freue mich auf dieses Jahr 2013.

 

 

 

 





Nicht mehr schwanger

19 05 2012

Leider ist der erste Versuch nicht bei uns geblieben. Wir sind ein wenig traurig, doch nach über einer Woche zwischen Hoffen und Bangen auch froh über die Gewißheit.
Allerdings haben wir ein paar aufregende Monate hinter uns. Unter anderem haben wir uns ein Haus gekauft nach langem Suchen und ernüchternden Rückschlägen. Umzug ist vorraussichtlich mitte August und bis dahin ist noch Allerlei zu tun.
Für Schlumi haben wir nach einer Odyssee durch die hiesigen Krippen und ausschließlich Absagen doch noch einen Betreuungsplatz gefunden. Das Beste daran, wir müssen nicht bis nach den Ferien warten, sondern beginnen bereits am ersten Juni mit der Eingewöhnung. Das wird ganz wunderbar.





Keks im Ofen

16 04 2012

Was soviel heißt, wie dass wir wieder schwanger sind! Allerdings sind wir noch ganz am Anfang, in der 5. Woche, also direkt nach dem ersten Schwangerschaftstest. Doch ich freu mich schon wieder so sehr, könnt mich kaum mehr freuen, wenn es mein Bauch wäre. Diesmal ist Miss Sixty schwanger und es hat im ersten Versuch geklappt. Ist halt ne Fruchtbarkeitsgöttin.

Nachdem Miss Sixty ihr Examen gemacht hat, haben wir direkt den ersten Zyklus nach unserem Urlaub genutzt. Und was soll ich sagen…Punktlandung.





Jahresrückblick 2011

31 12 2011

Dieses vergangene Jahr 2011 klingt nicht sehr winterlich aus und es macht sich ein Gefühl breit von „Puh! Endlich geschafft!“.

Unsere Tochter ist ein wunderbares Menschlein und doch war dieses Jahr das anstrengenste meines Lebens. Irgendwie haben wir neben dem Kind noch versucht ein Leben zu haben, was meistens nicht gut geklappt hat und manches Mal zu Frust geführt hat. Wir mußten viel lernen, über uns, über andere.

Wir haben kein Haus für uns gefunden und ein neues Auto zu kaufen, haben wir ebenfalls verschoben. Gefühlt war Schlumi eine Million Mal krank mit Schnupfen und Husten. Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter hat leider nicht zum gewünschten Erfolg geführt, so dass wir die Betreuung abgebrochen haben.

Doch nun zu den Dingen, für die ich dankbar bin. Ich habe das Jahr Elternzeit sehr genossen und besonders die Zeiten, die wir zu dritt verbringen durften. Aber ich geniesse es auch wieder zu arbeiten. Auch wenn ich die ersten zwei Monate die ich jetzt gearbeitet habe konstant erkältet war. Langsam gehts wieder bergauf.

Wir sind immer gerne und viel unterwegs. Dieses Jahr hat es uns gleich zwei Mal nach Berlin verschlagen, jeweils einer Hochzeit wegen. Sowohl Miss Marples beste Freundin als auch die von Miss Sixty haben geheiratet.  Und überhaupt ist es das Jahr der Hochzeiten gewesen. Wobei wir auf vier von fünf Hochzeiten getanzt haben. Beim L-Beach haben wir ein entspanntes Wochenende erlebt. Wir waren in Frankfurt zum Kurstreffen und unser Schlumi ist zum ersten Mal geflogen. Im Sommer haben wir eine Woche Urlaub im Ferienhaus in Holland gemacht und es war genial und daher zu kurz.

Schlumi hat eine Woche vor Heiligabend ihre ersten nennenstwerten Schritte gemacht während wir beide dabei sein durften. Innerhalb der letzten zwei Wochen hat sie ihr Laufpensum kontinuierlich gesteigert und war auch schnell in der Lage selbständig aufzustehen und loszulaufen. Es ist so zuckersüß zu erleben, wie sie sich ihre Welt erobert.

Pünktlich zum Jahresende hat der kleine Kinderkörper unserer Tochter beschlossen noch einen Backenzahn rauszuschieben und somit sie und uns noch ein wenig zu quälen. Das macht in der Bilanz die oberen Schneidezähne, zwei untere Schneidezähne plus ein Bruchteil Backenzahn – „Schlumi Siebenzahn“.

Ich bin froh, dass wir alle nie „ernsthaft“ krank waren. Und auch wenn der Schlafmangel an uns zehrt, sind wir unglaublich stolze Eltern. Ich kann dieses Jahr glücklich und zufrieden gehen lassen.

 





Tagesmutter

29 11 2011

Heute war Schlumis erster Tag in Fremdbetreuung. Wir waren natürlich total aufgeregt und Miss Sixty hat erstmal eine Träne verdrückt als sie nach hause kam.
Auch wenn Schlumi nicht gegessen hat und nicht richtig geschlafen und total anhänglich bei der Tagesmutter war, scheint sie die Zeit ohne uns gut weg zu stecken. Sie war hinterher ein wenig überdreht, doch nicht übermäßig anhänglich, wie wir befürchteten.

Ich freu mich einfach auf ein paar freie Stunden, wenn die Eingewöhnung gut klappt. Wirklich „frei“ wären diese Stunden nicht gerade, doch ich denke, jede mit Kindern wird wissen, was ich meine.





Happy B-Day!

24 11 2011

Unglaublich! Das erste Jahr ist bereits rum und unsere Tochter eine kleine Rabaukin.

Meine Erinnerungen sind bereits völlig verklärt und ich habe beim Gedanken an Schlumi nur Herzchen in den Augen. Schwierige Phasen sind wie weggeblasen, übrig bleibt nur Liebe, außerordentliche Zufriedenheit und große Dankbarkeit für meine zwei Lieblingsmenschen.

Dieses Kind ist so großartig, ich kann mein Glück kaum fassen. Ich freue mich jeden Tag zu beobachten, wie Schlumi ihre Welt entdeckt und jedes Mal ein wenig mehr wagt. Besonders ins Schwärmen gerate ich, wenn ich meine beiden Liebsten gemeinsam erlebe. Dann könnte mein Herz glatt zerspringen vor Glückseeligkeit.

Du bist ein so aufgewecktes Wesen und nichts was man erkrabbeln kann ist vor dir sicher. Du hast ein fröhliches Gemüt, besonders wenn du ausgeschlafen bist, und lachst gerne und viel. Von deinen Büchern warst du von Beginn an begeistert und kannst bis heute nicht genug von ihnen bekommen. Auch kenne ich kein Baby, dass so musikbegeistert ist wie unser kleines Schlumi. Sobald du eine Melodie hörst, beginnst du zu jauchzen, klatscht mit und hebst die arme und deine Buchse wippt immer mit.

Deine Großeltern und dein Onkel And sind heute zu deinem Ehrentag angereist um diesen Tag gemeinsam mit dir zu feiern. Dein Onkel Sam konnte leider nicht kommen, hat aber ein tolles Präsent geschickt. Und gleich kommen all deine Freunde zu Besuch, die du bereits seit deiner Geburt kennst; Mila, Clara, Philine, Martha und dein Liebling Max. Und übermorgen kommen noch alle Tanten zum gratulieren und feiern.

Liebe Mia, deine Mamis lieben dich über alles und wir genießen jeden Augenblick mit dir. Du bist unser Wunschkind und wahrgewordener Traum. Wir freuen uns so sehr auf  das Leben mit dir und das erste Jahr hat uns Lust auf mehr gemacht.

Alles Glück der Welt wünschen dir die Mama S und Mami M!





Babygruppe, Beikost, usw.

22 02 2011

Montags gehen wir immer zur Babygruppe. Eigentlich ist es schon eine Krabbelgruppe, weil die Babys alle bereits älter sind als Schlumex. Ich kenne die Frauen halt noch von meinem Yogakurs  in der Schwangerschaft und da waren alle halt schon viel weiter als ich. Und ich finds auch gar nicht schlimm, daß die anderen schon krabbeln. Schlumex fühlt sich wohl und strahlt die anderen Babys an, wenn die angekrabbelt kommen.

Ansich ist Beikost noch kein Thema für uns, da wir mit dem Stillen sehr gut zurecht kommen. Doch unser KiA hat schon angekündigt uns bei der U4 über Ernährung aufzuklären, da sich die Empfehlungen geändert haben. Natürlich habe ich mich bereits versucht übers Inet schlau zu machen, da ich mir zu Allem gerne selbst einen Überblick verschaffen möchte. Nur auf eine einzelne Person zu hören, selbst wenn sie Arzt ist, ist mir zu unausgewogen.

Wie bei den meisten Empfehlungen führt ihr Befolgen oder nicht Befolgen selten zu akuten Problemen oder gar Spätfolgen. Deshalb hat mich die Geschichte von einer Mutter doch sehr gewundert. Ihr erstes Kind hat „erst“ nach dem sechsten Monat mit Beikost angefangen, laut den Empfehlungen zu dem damaligen Zeitpunkt, und auch nur ganz bestimmte Nahrungsmittel in einer ganz bestimmten Reihenfolge. Da sie und ihr Mann an Allergien leiden, glaubt sie gut mit dieser Methode zu fahren und wollte das mit ihrem zweiten Kind genauso handhaben. Das sagte sie auch ihrer KiÄ. Diese soll nun auf sie eingeredet haben auf jeden Fall zwei Monate eher beizufüttern, wie es in den neuen Empfehlungen steht.

Hierbei finde ich es sehr befremdlich, daß die Ärztin die Entscheidung nicht ohne Diskussion der Mutter überlassen kann. Zumal diese ihren Standpunkt redlich klar gemacht hat und einleuchtende Argumente vorgebracht hat, zusätzlich zu den guten Erfahrungen mit dem ersten Kind. Und das obwohl noch ein halbes Jahr vorher eine ganz andere Empfehlung von eben der selbigen Ärztin verbreitet wurde. Außerdem geht es hier nur um zwei Monate. Die Mutter hat sich eine zweite Meinung eingeholt und macht es jetzt so, wie sie es ohnehin geplant hat. Schade, daß sie erst so verunsichert werden mußte.

Empfehlungen sind keine Dogmen. Ich möchte niemanden bekehren, doch ich widerrum möchte auch nicht bekehrt werden. Aufklärung ist eine Sache, aber die Entscheidung muß immer noch bei den Eltern liegen und dann auch respektiert werden.

Wie werden wir das handhaben? Wir haben uns keinen festen Zeitpunkt gesetzt, sonder wollen darauf warten, daß uns die Kleine signalisiert, wenn sie soweit ist und Lust auf Neues hat. Das kann früher oder später sein, egal. Reißen tue ich mich nicht ums Füttern, denn Stillen ist für uns alle noch das Praktischste.

Vor einigen Tagen hat Schlumex angefangen sich auf die Seite zu drehen. Dabei schwingt sie die Beine hoch, hebt die Hüfte leicht und läßt die ganze Buchse nach rechts fallen. Danach dreht sie sich aber jedesmal wieder zurück auf den Rücken. Da ihr auf dem Bauch liegen generell nicht ganz koscher ist, traut sie sich natürlich nicht komplett zu drehen, denn dann hätte sie den Salat. Ich übe die Bauchlage fast täglich mit ihr und sie wird auch immer stärker, doch auf der Beliebtheitsscala rangiert diese Position definitiv sehr weit unten. Nur die letzten Tage hab ich sie damit in Ruhe gelassen, weil sie etwas verschleimt war. Wobei ich sie jetzt schon einige Male zum Schlafen tagsüber auf den Bauch gedreht habe, da ich manchmal das Gefühl hab, daß sie dabei mehr Erdung erfährt und teilweise ruhiger schläft. Heute hat sie sich sogar für einige Sekunden mit den Armen hochgestemmt, nachdem sie aufgewacht ist. Doch nur um mit dem Gesicht in der Matratze liegend loszuzetern. Ich find das immer so süß, daß ich sie im Anschluß total abknutschen muß. Im Hinblick auf eine positive Konditionierung ist diese Vorgehensweise wohl nicht gerade pädagogisch wertvoll.

Leider fühle ich mich zeitweise wieder alleinerziehend. Obwohl vorlesungsfreie Zeit ist, muß Miss Sixty ihr Schulpraktikum absolvieren und mußte dabei nach der Klausurenzeit ohne Pause wieder einsteigen. Hierbei bleibt im Moment Zeit zu dritt ein wenig auf der Strecke. Aber nur mit diesem Pensum kann sie in zwei weiteren Semestern abschließen und dafür nur 18 Monate ins Ref gehen. Aber im Sommer wird verreist. Auch wenn wir es gar nicht schaffen unseren Urlaub zu planen, geschweigedenn zu buchen. Beim nächsten Kind werden wir definitiv mehr Zeit einplanen.